Von der Gründung bis heute

„Eine Stiftung von Bürgern für Bürger“, so lautete das Motto, unter dem sich eine Initiativgruppe 2005 dazu entschloss, die Bürgerstiftung Weinheim zu gründen. Aus dieser Gruppe bildete sich auch der erste Stiftungs-Vorstand unter Elisabeth Bettermann und dem Stiftungsrat unter Johannes Pförtner.

Das Gründerfest fand am 15. November 2005 in der Stadthalle Weinheim statt. Es war im Jahr des 1250 Jahre-Jubiläums der Stadt Weinheim.

Um möglichst viele gesellschaftliche Bereiche zu fördern, wurden die Förderziele in der Satzung bewusst weit gesteckt. Unter Zweck und Aufgabe ist aufgeführt, „das Gemeinwesen der Stadt zu stärken, gemeinsame bürgerschaftliche Verantwortung zu fördern und Kräfte und Innovationen zu mobilisieren“.

Dies sollte durch „Förderung der Bildung und Erziehung, der Jugend- und Altenhilfe, der Kultur, der Kunst und Denkmalpflege, des demokratischen Staatswesens, der Völkerverständigung sowie mildtätige Zwecke“ geschehen.

Bei der großen Gründungsgala konnten schon 81 Erststifter geehrt werden, von denen zusammen mit der veranstalteten Tombola 118.000 Euro Stiftungskapital zusammenkamen. Das erste zu fördernde Projekt, das vom Stiftungsrat aus 55 Bürger-Vorschlägen ausgewählt wurde, war das Projekt „Notinsel“, das sich für den Schutz von Kindern vor Gewalt einsetzt.

Beim 5-jährigen Jubiläum 2010 konnte die Bürgerstiftung schon über 33 Projekte berichten, die mit insgesamt 67.000 € gefördert wurden. Das Stiftungskapital hatte sich inzwischen nahezu verdoppelt. Um über die Aktivitäten der Bürgerstiftung zu informieren, wurde die „Stifterpost“, der Newsletter der Bürgerstiftung, gegründet, die in vier Ausgaben im Jahr erscheint. Als neues Projekt startete die Bürgerstiftung die „Aktion Weihnachtsbaum“, die helfen soll, Kindern aus bedürftigen Familien einen Weihnachtswunsch zu erfüllen.

Im zweiten Jahr nach 2014 haben sich die “Theatertage für Grundschulen“, die den Schülern einen Eindruck von einer Welt zwischen Traum und Wirklichkeit vermitteln sollen, endgültig etabliert
2015 entwickelte die Bürgerstiftung zusammen mit der Stadt Weinheim ein neues Konzept, um den „Alten Friedhof“ als historisches Zeugnis, Stadtpark und Sehenswürdigkeit für die Besucher attraktiv zu gestalten.

2020 konnte die Bürgerstiftung ihr 15-jähriges Jubiläum begehen. Wegen der Coronapandemie konnten wir die vergangenen Jahre der “Bürgerstiftung als Brückenbauerin” nur im kleinen Kreis einer Gremiensitzung würdigen – statt eines Festes gab es eine Festschrift.

Von den Anfängen bis heute ist vieles erreicht worden. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, können Sie in der Chronik oder im Archiv stöbern.

 

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